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Die Landesverbandsschau Sachsen-Anhalt 2004 in Magdeburg war wieder ein bedeutendes Ereignis für uns Wassergeflügelzüchter, denn die Vielfalt der Rassen und Farbenschläge bei den gezeigten Tieren, konnte zum größten Teil, wieder voll überzeugen. Bei den Gänsen mangelte es diesmal an der Quantität, denn wenn 2003 noch 73 Gänse die in den Käfigen standen, waren es 2004 nur 35 Gänse in den Käfigen, in einer dennoch hervorragenden Qualität.
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Den Reigen eröffneten zwei Toulouser Gänse, die nur Mittelmaß zeigten. Die sechs Deutschen Legegänse verkörperten im Gesamtbild den geforderten Typ, mit der vollen und geschlossenen Doppelwamme, dennoch muss darauf geachtet werden, dass die Hälse nicht noch länger und schlanker werden. Hochfein zeigte sich eine mit V-Vase herausgestellte Junggans. Schön, dass man immer wieder die |
attraktiven Lockengänse sieht. Die Lockenstruktur hätte teilweise noch üppiger sein können. Eine rassige Altgans von Schwendemann erreichte V-Band. Die elf Diepholzer Gänse mit ihrer straffen Form und der festen Feder lagen durchweg im Sg. - Bereich. Bei strahlendem weiß hätte der HV-Gans von Killat die Höchstnote gut gestanden.
Ein entzückendes Gesamtbild boten die 11 Tschechen-Gänse mit Ihren Gedrungenen, allseits gerundeten, vollen Form. Bei puppigen Köpfen konnten auch die kurzen und kräftigen Hälse gefallen.
Die mit VE herausgestellte Junggans von Hoffmann zeigte das Idealbild. |

Unsere erfolgreichen
Züchter 2004 |
Die Zahl der 326 Enten in 13 verschiedenen Rassen sprach für sich und war somit ein prima Werbeträger. Die 19 wildfarbigen Warzenenten zeigten durchweg lange Formen und volle Rümpfe. Teilweise sah man auch Tiere mit typischer Spiegelzeichnung. Die Hauptwünsche des Preisrichters lagen im Bereich der Warzenbildung.
Spitzentier war ein mit HV E herausgestellter 1,0 von Könau. Die Kollektion der Weißen umfasste 38 Tiere, die zwar Sg.- Formen zeigten, teilweise aber in der Fertigkeit des Gesichts versagten. Auch waren einige Enten schon am Legen und zeigten somit den verpönten Legebauch. Mustergültig der mit
VLVE bewertete 1,0 von Grützemacher. Ebenfalls erfreulich die 20 Tiere der Schwarz-Schecken. |
19 davon erreichten die Note Sg. woran man doch eine Ausgeglichenheit erkennen konnte. Bei dem mit Sg. 95 Band herausgestellten Erpel von Heinemann hätte die Unterlinie eleganter sein können.Den Abschluss bildeten 9 Braun-Schecken, die sich im Durchschnitt zeigten. Kritikpunkt war hier die Ausgebleichte Farbe und die HerzgrößeBei den 33 Sachsenenten sah man wieder eindeutig, wo die Spitzenzuchten zu Hause sind. Bei kräftigen, vollen Rümpfen konnten die meisten Tiere auch in Farbe und Zeichnung überzeugen. Kurios ist, dass bei dieser Rasse in den letzten Jahren, die Spitzentiere immer bei den 0,1 zu finden sind.
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Die Ministerin Frau Wernecke Sachsen-Anhalts mit den Preisträgern der Staatsmedailie.
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| Bäsler zeigte mit einer „Traumente“ wo es lang geht. Die 0,1 von Hilpert mit Hv. LVE stand, meiner Meinung nach an gleicher Stelle. Die 4 Deutschen Peking-Enten hätten etwas mehr Körperlänge und Gelbton vertragen können. Bei den 7 Amerikanischen-Peking Enten fehlte dem Preisrichter das nötige Fingerspitzengefühl. Auch Sie zeigten trotz harter Bewertung überzeugende Rassemerkmale. |
Bei den 5 Schwarz- Weißgescheckten hätte eine satte und Lackreiche Farbe noch mehr herausgeholt. 20 Blau-Gelbe waren ein sehr gutes Ergebnis. Zu kurze und schlanke Tiere wurden rigoros herunter gesetzt. Farblich und Zeichnungsmäßig konnten sie durchweg gefallen. 2 mal gab es Hv. Für Erwin Degener und einmal für Reichert. Den Abschluß bildeten 73 Zwergenten in 4 Farbenschlägen. Trotz der hohen Stimmlage der 0,1 steht der Beliebtheitsgrad dieser drolligen Entenrasse weit oben. Die 11 wildfarbigen lagen durchweg im Sg. Bereich. Bei den 1,0 muss noch an einer sauberen Schnabelfarbe gearbeitet werden. Rainer Tantius erreichte 2 mal die Note Hv.. Bei den 22 Silber-Wildfarbigen versagten einige Tiere in Farbe und Zeichnung. Allgemein könnte diesem Farbenschlag die Backen ausgeprägter sein. Bartsch hatte mit 3 mal Hv. Die Nase vorn. Farblich reine Tiere sah man nicht immer bei den 9 Weißen Zwergenten. Teilweise waren sie auch schon zu klein. Jahr errang auf eine Altente Hv.-SE. Das Schlusslicht in der Entenabteilung waren die 12 Blau-Gelben, bei denen die Tiere von Bartsch dem Zuchtziel sehr nahe kamen. Dieser Züchter errang mit einer 0,1 jung
VBM und zweimal Hv. |
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Autor dieses Berichtes ist unser Schriftführer und Preisrichter
Jürgen Bartsch |
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